inter.

July 29th, 2009 § 1

Memento*
in einem Satz:

la vie n’est que la répétition interminable d’une représentation qui n’aura jamais lieu**

*Christopher Nolan, 2002
** Hipolito in “Amélie”, 2001

notiz zu malmö.

July 28th, 2009 § 1

ich mochte es, dort anzukommen.
immer sonne.
es fühlte sich nie wirklich an wie schweden, allerdings.
eine art transitzone. anreise, abreise. unwirklich,
zeit scheint nicht zu existieren, und die sonne ist zu hell, nur überbelichtete erinnerungsbilder bleiben.
(die sonne schien gar nicht immer, natürlich, das picknick mit den enten im park, wo war sie da?)
malmö ist immer ein bisschen reisen überhaupt,
kein ankommen an sich, kein abreisen an sich, es ist alles schon immer
in der anwesenheit an diesem ort inbegriffen.

a propos.

July 27th, 2009 § 1

ich philosophiere über milch, über milch im tee,
und unablässlich kreist in meinem kopf die erinnerung
an den satz
über die milch
die den kaffee heller färbt,

und jetzt; habe ich ihn wiedergefunden, den ursprung wiedergefunden;
müsste ich mich auf dieser welt für drei, sagen wir, fünf, für fünf erzählungen entscheiden, diese wäre dabei
die waage der baleks, heinrich böll
und der satz geht so:

[...]und die Gesichter der Kinder röteten sich vor Freude, wenn an besonders festlichen Tagen sich der schwarze Eichelkaffee hell färbte, immer heller von der Milch, die die Mutter lächelnd in ihre Kaffeetöpfe goss.